Die Entstehungsgeschichte
Manfred Peschel aus Maasdorf, einem Ortsteil von Bad Liebenwerda, hatte die Idee, Freizeitradler zu gemeinsamen Ausflügen einzuladen. Unterstützung fand er dazu bei der ehemaligen Kur- und Fremdenverkehrsgesellschaft Bad Liebenwerda, sie übernahm die Schirmherrschaft. Einer Anzeige in der örtlichen Presse folgten zur ersten Tour am 2. Mai 1998 dann 15 Radler. Mit von der Partie waren Bruder Axel Peschel, Friedensfahrtsieger von 1968, und Burghard Ebert, Friedensfahrtteilnehmer aus der damaligen westdeutschen Mannschaft.
Der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft war das Ziel dieser ersten Exkursion. Seit dieser Veranstaltung waren Freizeitradler von Herzberg bis Plessa, hauptsächlich jedoch aus dem Bad Liebenwerdaer und Elsterwerdaer Raum, regelmäßig auf Tour. Von Bad Schandau bis Baruth/Mark und Cottbus bis Wittenberg waren wir bei unseren Tagestouren bisher unterwergs. Gern wahrgenommen wurden Betriebsbesichtigungen, die oft durch einen speziellen „heißen Draht“ von Radlern zustande kamen. Ob Brauerei, Obstlerbrennerei, Molkerei, Schaltgerätewerk, Zuckerfabrik, Glashütte, Brikettfabrik & Kraftwerk, Rohrwerk, Lausitzring, Baumschule, Windmühlen, Melkmaschinen- und Büromöbelproduktion, Greifvogelpflegestation, Geophysikalisches Institut oder Museen – alle wurden schon besucht und haben nicht nur Kreislauf und Muskeln, manche Touren waren über 100 km lang, sondern auch die kleinen grauen Zellen im Kopf der Radler aktiviert. Und die Erkundung wunderschöner Landschaften ist Balsam für die Seele.
Zur schönen Tradition geworden sind die Radlerweihnachtsfeiern. Hier werden u.a. Informationen über gewünschte Touren für das nächste Jahr entgegen genommen.
Und zum Schluss…
…allen Radlern und ihren Angehörigen Glück auf allen Wegen, unfallfreies Fahren und immer genug Luft in den Reifen!
S. Saßmannshausen, 08.12.2010